Gegen den Dauerlächel-Stress

Bei der Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz kristallisiert sich in kundennahen Bereichen immer wieder ein Punkt heraus: der Stress, der daraus resultiert, praktisch immer freundlich sein zu müssen, sogar zu Kunden, die sich offensichtlich unfair bis im schlimmsten Falle belästigend und diskriminierend verhalten.

Denn bei aller professioneller Kunden- und Serviceorientierung dürfen wir nicht vergessen, dass es tatsächlich Kunden gibt, die Dienstleister mit Dienstboten verwechseln. Gerade Mitarbeiter, die sehr hohe Ansprüche an ihre Leistung und das korrekte Handeln stellen, kommen hier in eine Zwickmühle.

Professionelles Beschwerdemanagement ist die eine Seite, ein gutes inneres Selbstwert-Management die andere. Dabei kann Coaching eine sehr hilfreiche Methode sein. Sowohl als Teamcoaching, um sich gemeinsam in einem wertschätzenden Rahmen über die besten Strategien auszutauschen, voneinander zu lernen und die gegenseitige Rückendeckung sicherzustellen.

Oder in einem Einzelsetting, denn es ist nicht jedem automatisch gegeben, ohne jegliche Selbstwertschwankung mit ständig grantigen Menschen, persönlichen Angriffen, derben Witzen, Spötteleien und zynischen Bemerkungen souverän umzugehen. Der Spagat kann gelingen: sich selbst zu schützen, professionell abzugrenzen und dabei doch die Serviceperspektive im Auge zu behalten.

Auch gegenüber schwierigen Kunden gleich bleibend freundlich sein, selbst wenn die eigene Tagesform nicht so gut ist, das muss und sollte in der Welt der modernen Serviceorientierung keine Stressquelle bleiben!

Autor: Mag. Elisabeth Stöllinger

Mag. Elisabeth Stöllinger

Homepage: http://www.stoellinger.at

Telefon: +43-676-4324899

Weitere Infos siehe Mag. Elisabeth Stöllinger

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