Woran erkennt man einen guten Coach?

Diese Frage stellen sich wohl viele Menschen, die ein Coaching beanspruchen möchten und nicht auf eine Coach-Datenbank ihres Arbeitgebers zurückgreifen können. Wenn es dann auch keine Weiterempfehlung gibt von Bekannten, bleiben letztlich nur die "Gelben Seiten" (heutzutage Google & Co…).


Coach kann sich jeder nennen. Es gibt zwar Verbände, die Qualitätskriterien festlegen, aber das alleine wird auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.


Worauf soll der Suchende also achten? Aus meiner Sicht ist – neben einer entsprechenden Ausbildung, die heute wohl die allermeisten Coaches (hoffentlich) nachweisen können – bereits eine mehrjährige Erfahrung als Coach von Vorteil. Im Sinne einer erweiterten Perspektive sollte er/sie auch nicht "nur" Coach sein, sondern z. B. auch TrainerIn, MediatorIn, Sozial- und Lebens- oder UnternehmensberaterIn. Und als einer der wichtigsten Aspekte: die eigene Berufserfahrung in Organisationen, idealer weise als Führungskraft (speziell für den Bereich Führungs-Coaching).


Alles das ist aber noch keine Garantie für das allerwichtigste Kriterium: die persönliche Beziehungsebene. Coaching bedarf unbedingt einer vertrauensvollen Atmosphäre, die von Wertschätzung geprägt ist. Dies kann die beste Ausbildung und die größte Erfahrung nicht ersetzen. Also: scheuen Sie sich nicht davor, diesen Aspekt "auszuprobieren".


Viele Erfolg dabei!


Alfred Freudenthaler  

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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