Selbst machen oder Hilfe in Anspruch nehmen?

Gedanken zu unserer Startveranstaltung.


Jetzt ist also der 6.3.2006 – Tag unserer "offiziellen" Startveranstaltung – auch schon wieder vorbei. Die Resonanz des Publikums war insgesamt äußerst positiv. Die Art unserer Präsentation war ja in der Tat ungewöhnlich: mit Einbeziehung von Improvisationstheater. Hier waren wir ja nicht kompromissbereit: die allererste Idee war zwar noch, selbst "irgendwas Lustiges" zu kreieren, aber sehr schnell war klar, dass wir uns hier der Profis bedienen müssen (www.artischocken.at – sehr empfehlenswert!).


Leider ist dieses Denken, alles selbst machen zu müssen, immer noch weit verbreitet – und ist nicht zuletzt auch ein Thema, das uns in Coachings häufig begegnet. Von "Ich kann's besser" bis "Das kann ich mir nicht leisten" reicht die Palette an Vorwänden. Unter'm Strich wird sich eine Investition in den allermeisten Fällen lohnen, wenn man den Folgeaufwand mitrechnet. Wenn ich allerdings den inneren "Sei perfekt!"- oder "Mach' es allen recht!" – Antreiber habe, wird es mir nicht gerade leicht fallen, etwas abzugeben. Wenn dann der innere (und oft auch dazu der äußere) Druck zu groß wird, dann – und wenn überhaupt, leider erst dann – wird daran gedacht, sich externe Hilfe zu suchen. 


Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal bei allen Mitwirkenden bedanken, dass diese Veranstaltung so gut gelaufen ist – ein Beispiel, was bei sinnvoller Teilung von Verantwortung und Aufgaben herauskommen kann. Die inneren Antreiber hatten am 6.3. überwiegend Ruhetag… 


Alfred Freudenthaler   

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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