Midlife crisis? Keine Panik!

Im Coaching habe ich es häufig mit Menschen zu tun, die sich in einer Sinnkrise befinden. Von außen betrachtet sind das in der Regel durchaus erfolgreiche Führungskräfte oder FachexpertInnen in der Altersgruppe 45+, die "es geschafft haben" (was immer das auch bedeuten mag), verantwortungsvolle Position, gutes Einkommen, die Kinder aus dem Haus, die Schulden abbezahlt. Die subjektive Wirklichkeit sieht oft anders aus: Versagensängste, Existenzkrise, psychosomatische Krankheiten, Burnout-Symptome usw. Die Selbstdiagose lautet dann auch oft "Midlife Crisis".


Was tun? Zuallererst: keine Panik! Wenn die Krise als normaler Teil der Entwicklung in dieser Lebensphase angenommen wird, bietet sie die Chance, an ihr zu wachsen (die Krise als Chance!).


Im Coaching können wir z. B. mit dem Modell der Logischen Ebenen (Bateson/Dilts)  verschiedene Bereiche analysieren und bearbeiten, von Umfeld, Verhalten und Fähigkeiten bis hin zu Glaubenssätzen und Identität. Ziel ist es dabei, neue Sichtweisen zu finden, Handlungsspielräume zu entdecken, hilfreiche mentale Programme zu installieren und dadurch die Vorteile dieses Lebensabschnittes bewusst zu nützen.    

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

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