Widerstände bei Veränderungsprozessen

In einem Coachinggespräch mit einer Führungskraft der 2. Managementebene kamen wir auf das Thema "Umgang mit Widerständen bei Veränderungsprozessen" – ein Thema, das wohl jeder Führungskraft schon begenet ist.


Organisationen sind lebende Systeme und als solche halten sie an Mustern fest, die in der Vergangenheit Erfolg gebracht haben. Daraus entstehen Widerstände gegen Veränderungen. Für Führungskräfte ist es hilfreich, Widerstände frühzeitig zu erkennen und zu hinterfragen. Mancher Widerstand liefert wichtige Information, die im Veränderungsprozess berücksichtigt werden können.


Viele MitarbeiterInnen reagieren emotional. Gefühle wie Wut, Angst und Trauer sind normal. Als Führungskraft ist es wichtig, solche Reaktionen  und sich daraus ergebende Muster wie z. B. Schuldzuweisungen zu erkennen – und vor allem nicht persönlich zu nehmen! Wenn es gelingt, wertschätzend mit den Emotionen der MitarbeiterInnen umzugehen, fällt es den Betroffenen leichter, von sich aus ihre Emotionen anzusprechen und zu verarbeiten.


Und: Je früher die Betroffenen einbezogen werden, desto besser ist es – mangelnde Kommunikation ist einer der Hauptgründe für gescheiterte Veränderungsprozesse!

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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