Weiterentwicklung schützt vor Jobverlust!

In Zeiten wie diesen gilt es, so manche Trugbilder aus der Vergangenheit kritisch zu hinterfragen.

Zum Beispiel jenes, dass eine 30jährige Dienstzugehörigkeit jemanden davor bewahren kann, den Job zu verlieren.

Gerade langjährige Mitarbeiter/-innen neigen oft dazu, den Umstand der langen Mitarbeit deutlich zu überschätzen. Das liegt aber nur zu einem Teil an den höheren Kosten, welche Ältere naturgemäß verursachen. Ein wesentlicher Aspekt liegt aus meiner Erfahrung auch darin, dass sich langjährige Mitarbeiter/-innen zu sicher fühlen. Zumindest könnte das eine Erklärung dafür sein, dass sie die persönliche Entwicklung für längst abgeschlossen halten und es nicht (mehr) nötig finden, etwas für die eigene fachliche und persönliche Fortbildung zu tun.

Doch viele Beispiele zeigen: diese vermeintliche Sicherheit ist trügerisch! Wenn so jemand dann schließlich freigesetzt wird, gerät die vernachlässigte Weiterentwicklung zum Bumerang: der eisige Wind des Arbeitsmarktes trifft jene am stärksten, die jahrelang in ihrer Komfortzone verharrt sind und (vielleicht) schon die Pension in trügerischer Sichtweite glaubten…

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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