Freiwilliges Coaching? (1)

Eine Führungskraft der mittleren Ebene ruft mich an, weil er von seiner Chefin die dringende Empfehlung bekommen hat, sich einen Coach zu suchen. Ob er das auch so sieht, kann er nicht sagen, weil er ja keine Ahnung hat, was ein Coaching ist und was das bringen kann. Auf die Frage, welche Vermutung er hat, warum ihm seine Chefin diese Empfehlung gegeben hat, äußert er den Verdacht, dass seine Chefin vielleicht nicht ganz zufrieden sei mit seiner Arbeit. Ich danke ihm für seine Offenheit und erkläre ihm kurz, was Coaching ist und was es leisten kann. Ich habe den Eindruck, dass er neugierig geworden ist. Wir vereinbaren einen Termin für das unverbindliche Erstgespräch. Ich werde an dieser Stelle weiter über diesen Fall berichten, weil er doch symptomatisch ist für die Frage, inwieweit ein Coaching auch auf nicht ganz freiwilliger Basis durchgeführt werden kann. 

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

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