Neujahrsvorsätze

Nun ist es wieder soweit – alle Jahre zum 31.12. scheinen ansonsten durchaus vernünftige Menschen dem Wahn zu verfallen, sich Neujahrsvorsätze ausdenken zu müssen. Gestern war ich als Coach bei Radio Salzburg eingeladen zu einer einstündigen Live-Sendung zum Thema "Neujahrsvorsätze", bei der Hörer anrufen und Fragen stellen konnten.


Eine interessante Erfahrung, im Grunde wurde meine These bestätigt, dass nahezu alle Neujahrswünsche in 3 Kategorien einzuordnen sind: Rauchen aufhören, Körper/Fitness und Beziehungen.


Die meisten AnruferInnen hatten ein Thema der 2. Kategorie, also abnehmen und der innere Schweinehund etc.


Auch hier gilt natürlich: keine Vorsätze oder Wünsche, sondern eine Analyse der verschiedenen Lebensbereiche vornehmen, dann konkrete Ziele formulieren, die nötige mentale Energie entwickeln und konkrete Maßnahmen planen, Rückschläge als Entwicklungschance begreifen und Erfolge feiern.


Und warum muss es denn immer der 1.1. sein? Genau so gut – wenn nicht sogar besser – bietet sich der 3.1., 1.2. oder 25.3. an.


In diesem Sinn wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein fröhliches – von guten Vorsätzen befreites und somit unbeschwertes – Silvesterfest und (nur wenn Sie das wollen) gute und knackige Ziele für 2006!


Mit herzlichem Gruß aus Salzburg (ohne gute Vorsätze!)


Alfred Freudenthaler


   


 

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

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