Freiwilliges Coaching? (3)

Noch vor der ersten offiziellen Sitzung rief mich der Kunde an und teilte mir mit, dass er nochmal darüber nachgedacht hätte und er es für gut finden würde, seine Chefin in das Coaching mit einzubeziehen. Ich bestärkte ihn darin und so vereinbarten wir einen Termin für ein Dreiergespräch.


Dieses Gespräch erwies sich als sehr hilfreich: einerseits bat ich seine Chefin, ihre Sicht der Situation darzustellen. Dabei erhielt mein Kunde ein differenziertes Feedback, wie er es in dieser Form (wie er mir später sagte) noch nie erhalten hatte. Einerseits schilderte seine Vorgesetzte aus ihrer Sicht Beispiele für Stolpersteine in seiner Führungsarbeit, andererseits gab sie auch eine klare Stellungnahme ab, was sie an ihm schätzt, dass sie zu hundert Prozent zu ihm steht und bereit ist, bei Bedarf auch etwas zum Erfolg des Coachings beizutragen.


Nachdem wir geklärt hatten, was ein gutes Ergebnis aus dem Coaching sein könnte und welche Schritte dafür notwendig sind, können wir nun mit guter Energie den eigentlichen  Coaching-Prozess beginnen! 

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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