Eine Welt voller Opfer?

Nicht selten sind Kunden, die einen Coach aufsuchen, in einer Opferhaltung. "Man kann nichts machen." "Wenn doch nur…" "Das habe ich schon versucht." "Das funktioniert nie" "Das akzeptieren die nicht" "Wenn doch die Geschäftsleitung…" usw. (die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen).


Ein wesentliches Ziel im Coaching ist es ja, eigene Handlungsspielräume zu entdecken und geeignete Möglichkeiten zu finden, diese sinnvoll zu nützen.


Daher werden Ressourcen aktiviert, die der Kunde – aus welchem Grund auch immer – im Moment offenbar nicht zur Verfügung hat.


Das heißt: weg vom Jammern, Anklagen und Resignieren – hin zur Analyse der möglichen Alternativen und Lösungen, sich besinnen auf eigene Stärken und positive Erfahrungen sowie proaktiv und engagiert Maßnahmen setzen.


Unter uns: Auch wenn das Opfer-Dasein manchmal ganz bequem sein mag – ein sinnvoller Dauer-Zustand ist es mit Sicherheit nicht! 

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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