Generation X

Eine Untersuchung der Michigan University ergab, dass die Generation X (geboren zwischen 1965 und 1980) persönliche Kontakte genauso pflegt wie virtuelle. Das ist insofern bemerkenswert, als diese Generation ja noch ohne Internet und Social Media aufgewachsen ist. Demnach haben Erwachsene in den späten Dreißigern im Schnitt 75 persönliche Kontakte im Monat und in etwa ebenso viele Online-Konversationen.

Die Forscher gehen davon aus, dass die Generation X auch künftig den Ausgleich zwischen realem und virtuellem Networking gut schaffen wird.

Im Gegensatz dazu hat sich die Generation Y (ab Jahrgang 1981) großteils bereits in jungen Jahren mit Internet & Co beschäftigt. Für diese noch jüngeren Menschen ist es selbstverständlich, die beiden Welten zu verbinden, was für ältere Generationen nicht unbedingt der Fall ist.

Was heißt das für die Arbeitswelt? Menschen, die ihre Kontakte überwiegend online nutzen, laufen Gefahr, zu vereinsamen und ihr Bedürfnis nach (nicht nur virtuellen) Sozialkontakten zu vernachlässigen. Dieses Thema beschäftigt bekanntlich viele Tele-Worker sowie auch Remote Teams. Oberstes Prinzip für Führungskräfte sollte daher sein, die Kontakte gerade bei dieser Mitarbeitergruppe so intensiv wie möglich zu gestalten. Im Zweifelsfall lieber Telefon als Mail!

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

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