Warum Veränderungsprojekte scheitern

Eine Studie der Technischen Universität München ("Veränderungen erfolgreich gestalten – Repräsentative Untersuchung über Erfolg und Misserfolg im Veränderungsmanagement") ergab ein ernüchterndes Bild: bei der Mehrzahl der untersuchten Unternehmen ist der volle Erfolg des Veränderungsprozesses die Ausnahme!


Das wurde auf folgende Faktoren zurückgeführt:

1.       Unzureichendes Engagement der oberen Führungsebenen (61 Prozent)

2.       Unklare Zielbilder und Visionen der Veränderungsprozesse (56 Prozent)

3.       Fehlende Erfahrung der Führungskräfte im Umgang mit Verunsicherung der betroffenen Mitarbeiter (56 Prozent)

4.       Uneinigkeit auf den obersten Führungsebenen (56 Prozent)

5.       Mangelnde Unterstützung aus dem Linienmanagement (52 Prozent)

6.       Lückenhafte oder verspätete Information an die Mitarbeiter (50 Prozent)

7.       Unzureichende Möglichkeiten zur Bewältigung von Ängsten und Widerständen der Mitarbeiter (46 Prozent)

8.       Vernachlässigung psychologischer Faktoren in der Projektplanung (43 Prozent)

9.       Ungenügende personelle Ressourcen (37 Prozent)

10.   Wenig Vertrauen in der Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungskräften (36 Prozent)


Das macht deutlich, dass Führung das zentrale Element ist für Gelingen oder Nichtgelingen von Veränderungsprozessen. Besonders die Kongruenz spielt eine große Rolle. Je umfassender und übergreifender Veränderungsprozesse angelegt sind, desto erfolgreicher sind sie!

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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