Wie motiviere ich meine Mitarbeiter?

Diese Frage ist immer noch ein Klassiker, zumindest in Führungsseminaren, aber auch im Coaching.


Im Führungsalltag wird immer noch häufig die These vertreten, dass Demotivation  von der mangelnden Einstellung des Mitarbeiters kommt. Solange Motivation derart personifiziert wird, stützt sich das Denksystem "Wir brauchen nur an der Einstellung der Mitarbeiter etwas verändern, dann kehrt wieder Motivation ein." So als ob der Mitarbeiter mehr könnte, wenn er nur wollte oder nur den "passenden" Anreiz hätte.


Mittlerweile sollte es sich doch schon herumgesprochen haben, dass fördernde und hindernde Rahmenbedingungen und die relevanten Umwelten einen großen Einfluss auf die Motivationslage haben. Doch solange die Motivation ausschließlich personifiziert wird, werden die bestehenden Strukturen und Rahmenbedingungen bestätigt, anstatt sie zu hinterfragen.


Aus meiner Erfahrung ergeben sich im Coaching in diesem Feld fast immer neue Handlungsspielräume für die Führungskraft!

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Keine weiteren Kommentare möglich.