Burnout muss nicht sein! (3)

Im zweiten Teil ging es um die Verdrängung von Konflikten, die Verleugnung von eigenen Bedürfnissen und die Umdeutung von Werten.


Nun kommt es zu einer zunehmenden Verleugnung von Problemen. Besonders signifikant sind hier vermehrter Zynismus und Bitterkeit, die in dieser Phase deutliche Hinweise für beginnendes Burnout sind. Ebenso symptomatisch ist die deutliche Intoleranz sich selbst gegenüber. Bei Führungskräften kann sich diese Intoleranz zusätzlich auch auf Mitarbeiter beziehen. Im Coaching können wir daran arbeiten, wie die Übernahme weiterer Aufgaben vermieden werden kann. Und vor allem: wie Toleranz für sich und andere wieder mehr Platz finden kann.


Nun erfolgt verstärkt Rückzug. Alkohol und Tabletten sind hier oft Begleiter. Im Coaching thematisieren wir Möglichkeiten sinnvoller Kontakte und beschäftigen uns mit der Frage, welche Aktivitäten im Leben überhaupt Freude bereiten und Sinn ergeben. Absolut notwendig ist es hier, keine weiteren Überforderungen mehr zuzulassen!

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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