Mit Coaching durch die Krise

Üblicherweise bin ich im Dezember als Coach gut ausgelastet: Themen wollen angegangen oder Probleme gelöst und abgeschlossen werden, Rest-Budgets noch verbraucht werden etc. – so, als gäbe es nach dem 31.12. kein Leben mehr.


Heuer erlebe ich es etwas anders. Die Anzahl der Anfragen ist noch deutlich höher als sonst. Viele Menschen beschäftigen sich mit ihren Zukunftsperspektiven und daraus resultierenden Ängsten. Führungskräfte und Personalisten holen sich Unterstützung in der belastenden Situation, Personal abbauen zu müssen. Teams holen sich einen Moderator für längst (über)fällige Konfliktlösungen. Mitarbeiter, die freigesetzt wurden, nutzen die Möglichkeit, sich neu auszurichten. KMU's überprüfen ihren Produktkatalog, ihre Strukturen und Prozesse und entwickeln neue Strategien.


Was mir dabei auffällt: so unerfreulich oft die Anlässe für die Inanspruchnahme eines Coachings auch sind, eines haben die KundInnen gemeinsam: sie gehen gestärkt, energievoller und letztlich optimistischer ihre Themen an. Pro-aktiv etwas unternehmen oder den Kopf in den Sand stecken oder vor Angst erstarren oder flüchten – jeder hat die Wahl, wie er mit der Situation umgeht!

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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