Bessere Karrierechancen durch konkretes Zukunftsbild

 

 

 

 

Das, was Studierende wirklich dazu bewegt, ihren Traumberuf zu verfolgen, ist eine konkrete und bildliche Vorstellung vom zukünftigen Erfolg. Das Wissen um gute Noten und die nötigen Qualifikationen genügen somit nicht.

 

Zu diesem Schluss kommen Forscher der Ohio State University http://lima.osu.edu . Studienautor Patrick Carroll ist davon überzeugt, dass Studenten, die zwar die nötigen Fähigkeiten, aber ein mangelndes Selbstvertrauen haben, einen zusätzlichen Anstoß benötigen, um ihre Träume zu verwirklichen.

Und das gilt aus meiner Sicht natürlich nicht nur für Studenten. Im Coaching habe ich es häufig mit Kund/innen zu tun, die mit ihrer derzeitigen Berufssituation unzufrieden sind oder mit solchen, die zwar nicht sehr unzufrieden, aber auch nicht zufrieden sind und eine Neuorientierung anstreben.

In allen diesen Fällen ist es hilfreich, einen Blick in die Zukunft zu richten – aber nicht nur.

  1. Denn bevor die gedankliche Reise in die Zukunft beginnt, blicken wir in die Vergangenheit: Welche Herausforderungen und Krisen haben Sie denn bereits positiv bewältigt? Woran sind Sie gewachsen? Was hat Sie stolz gemacht? Und worauf können Sie sich bei sich selbst immer verlassen – auch dann, wenn es „eng“ wird?
  2. Nun stellen Sie sich „Ihren“ idealen Tag vor: Was tun Sie, wie läuft er genau ab, was sind die Rahmenbedingungen. Schöpfen Sie dabei aus dem Vollen – Übertreibungen sind nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht (und die innere Zensur bitte auf „Standby“ stellen!).
  3. Und jetzt nehmen Sie die rosarote Brille ab: wenn Sie an Ihr persönliches Schlaraffenland denken: welche Hürden wird es vielleicht geben? Und wie könnten Sie diese überwinden? Stellen Sie sich konkret vor, wie Sie die Schwierigkeiten überwinden – wie sehn Sie dabei aus, wie wirken Sie? Wer oder was wird Sie dabei unterstützen?
  4. Definieren Sie nun Ihre Stärken: holen Sie Feedback ein von Menschen, die Sie gut kennen (beruflich und privat). Eine Auflistung aus der Positiven Psychologie finden Sie hier: http://www.freudenthaler.com/sites/default/files/24%20Stärken.pdf Finden Sie Ihre 3 – 6 „Signaturstärken“ heraus – wenn Sie diese entsprechend ausleben können, steigt die statistische Wahrscheinlichkeit, dass Sie ein erfolgreiches und zufriedenes Leben führen können!
  5. Befassen Sie sich mit Ihren Werten: das sind Ihre Leitplanken. Wenn Sie Ihre Werte nicht ausreichend leben (können), werden Sie oft unsanft darauf hingewiesen. Aus meiner Erfahrung sind deshalb viele Menschen unzufrieden in ihrem Job, weil sie eine ständige Werte-Kollision erleben: die Werte ihrer Organisation entsprechen nicht (mehr) den eigenen Wertvorstellungen. Was ist der Sinn für Sie? Was ist Ihnen dabei wichtig? Was sind die Werte, ohne die es bei Ihnen gar nicht geht?
  6. Und alles zusammen: welche konkreten ersten Schritte leiten Sie daraus ab?

Der Coach Ihres Vertrauens unterstützt Sie gerne dabei!

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

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