Coachak meint:

Wenn ich das schon höre: Schwierige Mitarbeiter! Da bekommt der Chef mal ein bisschen Gegenwind (und unter uns, das ist ja auch gelegentlich bitter notwendig, schließlich können die auch nicht alles besser) und dann ist gleich von „schwierigen Mitarbeitern“ die Rede. Pah! Reden wir doch mal lieber von „schwierigen Führungskräften“. Mit denen ist das ja auch nicht immer einfach. Bei „schwierigen Mitarbeitern“ müssen sie halt mal zeigen, was in ihnen steckt. Da hilft nicht nur beleidig sein und motzen, da braucht’s schon mehr Können.

Aber ja, zugegeben, wenn man nicht miteinander kann, ist das blöd. Dann schaukeln sich Situationen auf. Eins gibt das andere. Es wird was gesagt aber nicht so gemeint und was gemeint aber nicht gesagt. Sind wir also wieder mal bei der KOMMUNIKATION, da liegt ja oftmals der Schlüssel für die meisten Probleme.

So, und jetzt kommt‘s: „Gewaltfreie Kommunikation“ ist im Umgang mit den schwierigen Mitarbeitern ein Zauberwort, sagen die Experten. Da geht’s um Wahrnehmung, Gefühle und Bedürfnisse und um die eigene Haltung. Und dass man sich in sein Gegenüber reinfühlen soll. Hört sich ziemlich nach Kuschelkurs an. Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb, oder was? Das muss ich mir erst noch genauer ansehen, da kann ich noch nichts mit anfangen. Da gefällt mir der Ansatz „konstruktives Drohen“ schon besser! Grenzen setzen, aber respektvoll, das hört sich interessant an. So nach „Zuckerbrot und Peitsche“.

Ich bin ja immer noch eher alte Schule. Mit der Hand auf den Tisch zu hauen, ist manchmal die beste Kommunikation. Aber gut, man lernt nie aus. In diesem Sinne, entzückend, Baby!

Autor: Juliane Müller

Juliane Müller

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