Coachak meint:

Sich von einem Jungspund was sagen lassen? Von einem, der eben noch der Kollege war, grün hinter den Ohren, und jetzt Chef spielt? Nein, wirklich nicht. Nicht mit mir. Wo kommen wir denn da hin? Der muss sich seine Sporen erstmal verdienen. Null Erfahrung und mir sagen wollen, was zu tun ist, pah. Was meine Generation schon alles gemeistert hat, manchmal stand es spitz auf Knopf. Da kann der Neue noch so hervorragende Abschlüsse haben, an Universitäten auf der ganzen Welt studiert haben, und schlau daherreden, nichts als heiße Luft. Das hilft ihm in der Praxis überhaupt nichts!

Ok, ich gebe zu, ein paar gute Ideen hat er. Diese neuen Teammeetings sind nicht schlecht. Und er ist durchaus freundlich zu allen, hat immer ein offenes Ohr. Und bemüht ist er auch. Es ist ja auch für ihn nicht leicht. So eine eingeschworene Belegschaft kann stur sein. „Das haben wir schon immer so gemacht“. „Das gab’s bei uns noch nie“. „Das haben wir noch nie gemacht“. Mühsam, da neue Wege einschlagen zu wollen.

Mal schauen, vielleicht gebe ich ihm doch eine Chance. Er kann ja auch nichts dafür. Und lieber einen jungen und netten Vorgesetzten als einen alten, eingefahrenen und unflexiblen. Ich will mal nicht so sein, jetzt am Jahresanfang. Aber ein Freifahrtschein ist das nicht! Er muss schon seine Leistung bringen. Und blöd kommen darf er mir nicht. Dann ist’s aus und vorbei. In diesem Sinne, entzückend, Baby!

Autor: Juliane Müller

Juliane Müller

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