Coachak meint:

Stärken, „Stärkenorientiert führen“, Stärkenorientiertes Recruiting“ usw., was die heutzutage nur immer mit diesem Stärken-Zeugs haben? Man hört ja nichts Anderes mehr. Was bitte sollen jetzt auch noch diese „Signaturstärken“ sein und seit wann ist Neugierde positiv? Neugierige Menschen sind höchst anstrengend, ich kann mit denen nichts anfangen. Offenheit ist ok, Interesse auch. Und sozial intelligent muss ein Chef natürlich schon sein, schaut mich an! Wo wäre ich ohne mein Einfühlungsvermögen? Und meine Menschenkenntnis? Den richtigen Mitarbeiter an die richtige Stelle zu setzen ist ein Klacks für mich.

Hab da neulich was gelesen: Forschungsarbeiten über die letzten Jahrzehnte wollen herausgefunden haben, wann ein Mitarbeiter besonders engagiert ist und zwar dann, wenn die Führungskraft ihn nicht permanent verändern will sondern sich auf seine Stärken besinnt und unterstützt, diese weiterzuentwickeln. Das ist doch mal eine Aussage! Wie sehr sich ein Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifiziert, wie leidenschaftlich er bei der Sache und wie produktiv er ist, hängt also vom Führungsverhalten des Vorgesetzten ab. Interessant….. Dann macht es ja vielleicht doch Sinn sich und andere stärkenorientiert zu führen? Man denke nur an den Gewinn, der einem Unternehmen flöten geht, nur weil die Mitarbeiter ihre Stärken nicht optimal einbringen können. Da muss unbedingt was passieren.

Wie gesagt, ich habe das nicht nötig. Meine Signaturstärken sind neben Menschenkenntnis natürlich Tapferkeit und Mut, Tatendrang und Ausdauer, eh klar. In diesem Sinne, entzückend, Baby!

Autor: Juliane Müller

Juliane Müller

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