Coaching ausprobieren?

Kürzlich schrieb mir jemand, dass er von seiner Chefin das Angebot bekommen hat, sich coachen zu lassen. Wir vereinbarten also einen Termin für das (unverbindliche und kostenlose) Erstgespräch.

O-Ton: „Nein, ich habe nicht wirklich ein Anliegen, geschweige denn ein Problem. Es läuft eh alles ganz gut. Ich dachte nur, wenn ich schon ein Coaching angeboten bekomme, dann möchte ich es auch nützen.“

Es geht also zuerst einmal darum, eine gemeinsame Wirklichkeit herzustellen, was denn Coaching ist und was es nicht ist.

Und warum seine Chefin glaubt, dass ein Coaching für ihn hilfreich sein könnte? Nun ja, bei seinem Selbstmanagement fällt ihm auf, dass er meist länger arbeitet als seine Mitarbeiter und er vielleicht auch mehr delegieren könnte.

Somit tun sich ja doch einige (mögliche) Themen für ein Coaching auf.

Abschließend gebe ich ihm den standardisierten Fragebogen zur Coaching-Vorbereitung mit. Dadurch kann er nochmal in sich gehen, ob er das Coaching machen möchte – und auch seine Coaching-Anliegen schärfen.

Es kommt ja immer wieder mal vor, dass Interessenten (noch) keine ganz klare Vorstellung haben, welches Ziel sie konkret mit dem Coaching erreichen möchten. Mit Hilfe des Coaches gelingt es jedoch in den allermeisten Fällen, ein gutes Coaching-Ziel zu finden – und zu erreichen.

Foto:  Gerd Altmann / pixabay

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Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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