Die Sache mit der Komfortzone …

Wer kennt das nicht: kaum sollen wir unsere Komfortzone verlassen, gibt es inneren Widerstand – oft manifestiert sich dieser Widerstand in Form von „Killerphrasen“ wie z. B. „Das bringt ja nichts.“, „Dafür bin ich zu alt/jung…“, „Das habe ich noch nie so gemacht.“ Usw.

Was macht es so schwer, die Komfortzone zu verlassen? Sobald wir diesen Schritt hinaus machen, betreten wir neues und unbekanntes Gelände. Zugegeben, das fühlt sich fremd und ungewohnt an, da es ja noch keine Referenzwerte gibt. Und oft erscheint uns der Schritt zurück in die Komfortzone leichter, selbst wenn wir dort schon zehnmal auf die Nase gefallen sind. Aber das kennen wir wenigstens.

Was wir oft zu wenig bedenken: der Schritt hinaus aus der Komfortzone verursacht zwar Verunsicherung, aber gleichzeitig ist dort (und nur dort!) die Chance auf Lernen und Entwicklung!

Die innere Sicherheit, dass dieser Schritt richtig und sinnvoll ist, kriegen wir allerdings nur dann, wenn der Nutzen groß genug erscheint!

Fragen Sie sich daher: was habe ich davon, wenn ich diesen Schritt mache? Was haben andere Menschen davon?

Nur wenn Sie ein klares Bild davon haben, welche Vorteile mit dieser Veränderung (=Schritt aus der Komfortzone) verbunden sind, werden Sie die nötige Energie dafür aufwenden!

Ansonsten erleidet Ihr Veränderungsvorhaben das Schicksal der meisten Neujahrsvorsätze …

 

Foto: R. Sturm /pixelio

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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