„My Home is My Office“: 7 Tipps für die Arbeit im Home Office

Seit geraumer Zeit schon arbeiten viele Menschen im Home Office – mit allen Vor- und Nachteilen. Das Gute daran: es gibt bereits eine Reihe von Erkenntnissen, die das Arbeiten im Home Office nachweislich erleichtern:

  1. Arbeitsrhythmus finden

Während die Arbeit im Unternehmen fast automatisch bestimmten Rhythmen unterliegt, müssen sich im Home Office diese Rhythmen und Rituale erst herausbilden. Wie kann ich meine Arbeitszeit so gestalten, dass ich meine produktiven Phasen bestmöglich berücksichtigen kann? Wie kann ich den Arbeitstag gut beenden? Wie kann ich meine Arbeitsphasen so gut es geht mit den Bedürfnissen meiner Familie abstimmen?

  1. Pausen einplanen

Was passt zu mir und wie entspanne ich mich am besten (Bewegung, Atmung, …)? Wann ist für mich der ideale Arbeitsbeginn? Wann und wie lange ist meine Mittagspause und was mache ich da? Wie oft mache ich kurze Pausen? Wie lange arbeite ich abends (im Idealfall)?

  1. Mit Ablenkungen umgehen

Werde ich von meinen Informationskanälen (E-Mails, Social Media, Online-Meetings) gesteuert oder steuere ich sie (so weit wie möglich)? Wenn ich nicht alleine im Home Office bin: Wie kann ich die Bedürfnisse meiner Familie durch die höhere Flexibilität im Home Office mitberücksichtigen (z. B. fixe Zeiten für Familienkontakt einplanen)?

  1. Grenzen ziehen

Hier geht es um die klare Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben, die im Home Office naturgemäß die größere Herausforderung darstellt. In der Soziologie gibt es dafür den Begriff „Entgrenzung der Arbeit“. Woran merke ich, dass ich ausreichend abgegrenzt bin? Wie schaffe ich mir präzise Zeitpläne für Arbeits- und Freizeit? Wie verfügbar bin ich (abends, Wochenende)?

  1. Kommunikation strukturieren

Was im Unternehmen meist unkompliziert funktioniert („Ich frage mal schnell den Kollegen nebenan“), ist im Home Office ungleich schwieriger. Das Gefühl der Verbundenheit darf nicht verloren gehen. Inwieweit haben wir eine Online-Regelkommunikation? Wie funktioniert die Technik? Wieviel Raum gibt es auch für persönliche Themen? Werden Online-Moderations-Tools genutzt?

  1. Innere Haltung überprüfen

Corona hat bereits vieles verändert – nicht zuletzt auch Glaubenssätze und Überzeugungen. Gerade in Hinblick auf Digitalisierung (dazu zählt auch Arbeiten im Home Office) geht es um den Erwerb und Ausbau der eigenen Kompetenzen.  Welche positiven Aspekte sehe ich beim Arbeiten im Home Office (trotz aller Schwierigkeiten, die dadurch entstehen mögen)? Welche persönlichen Entwicklungsfelder sehe ich hier konkret für mich?

  1. Arbeitsplatz organisieren

Im Idealfall steht ein eigener Raum zur Verfügung, zumindest aber eine eigene Zone. Neben der Technik geht es auch darum, die Arbeitsunterlagen griffbereit aufzubewahren. Daraus ergibt sich die Frage: Welche Arbeitsunterlagen benötige ich (digital/analog), wie und wo kann ich diese sinnvoll aufbewahren?

 

Foto: standsome auf pixabay

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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