Neue Stelle – neues Glück?

Man spürt, wenn es Zeit für berufliche Veränderung wird. Wenn man etwas Neues wagen will, zum Beispiel eine neue Stelle in einem neuen Unternehmen. Trotzdem tauchen zeitgleich viele Fragen auf: Wie, wo, mit wem? Kann ich das, schaffe ich das? Was wenn nicht? Gibt es ein Zurück? In einem Moment scheint alles möglich, im nächsten fühlt man genau das Gegenteil. Ich kann Ihnen versichern: Dieses Gedanken- und Gefühlschaos ist völlig normal in Zeiten von Übergängen.
Natürlich besteht immer die Möglichkeit, falsche Entscheidungen zu treffen. Noch größer ist aber die Wahrscheinlichkeit von Denk- und Umsetzungsfehlern. Deshalb sollten Sie sich optimal auf den Stellenwechsel vorbereiten.

Sonst kann es Ihnen gehen wie meinem Klienten. Er fand sich nach einem Stellenwechsel in einer Situation vor, in die er sich nie im Leben willentlich und bewusst hineinbegeben hätte. Als zukünftiger Abteilungsleiter wollte er sich natürlich verbessern – sonst hätte er ja auch im alten Betrieb bleiben können. Er war hoch motiviert, bereit alles zu geben, das Team zu führen und den Erfolg fürs Unternehmen voranzutreiben. Seine Vision war perfekt, die Zukunft leuchtete in bunten Farben.
Doch dann, schon nach kurzer Zeit in der neuen Position, passierte folgendes: Der Zukunftstraum vermischte sich mit der Wirklichkeit zu einem grauen Brei. Das Team tat nicht mit, es machte dicht. Keine Chance die hochgesteckten Ziele zu erreichen. Was war passiert? Mein Klient hatte die durch den Wechsel der Führungskräfte entstandene und umständliche Langsamkeit des Teams überhaupt nicht einkalkuliert. Was mit dem vorherigen Abteilungsleiter ganz ohne viel Tamtam möglich war, zog sich bei ihm zäh wie Strudelteig in die Länge. Das Team trauerte seinem Vorgänger nach, stellte ihn aufs Podest, verschönte die Vergangenheit. Man nennt das den Verklärungseffekt.
Tag für Tag wurde es für meinen Klienten kritischer, die Aussicht auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag war tatsächlich in Gefahr. Die Leistungskurve der gesamten Abteilung entsprach nicht den Erwartungen. Dabei war die Situation vorhersehbar. Weil sich bestehende Systeme mit Veränderungen immer schwertun. Wer das einkalkuliert, ist wesentlich besser vorbereitet.

Von der Theorie zur Umsetzung
Dem neuen Abteilungsleiter fehlte folgendes:
* Klarheit und Wissen darüber, was er braucht, damit er optimal arbeiten kann und die Geschäfte gut laufen.
* Die Kooperationsbereitschaft zwischen den Teammitgliedern und dem neuen Abteilungsleiter und der Mut, das rechtzeitig, am besten noch vor Antritt der neuen Stelle, offen anzusprechen und sich ein Konzept zurechtzulegen.
* Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, ungeachtet der momentanen Situation.
* Sich und die anderen besser kennenlernen und zu wissen, mit welchem Verhalten man welche Reaktion auslöst.
* Das Entwickeln der eigenen und natürlichen Autorität in der neuen Umgebung.
* In Führung zu gehen.

Wir von coaches.at helfen Ihnen gerne bei Ihrem Stellenwechsel.
Ihre Juliane Müller

Foto pixabay

Autor: Juliane Müller

Juliane Müller

Homepage: http://www.julianemueller.at

Telefon: +43-662-62583624

Weitere Infos siehe Juliane Müller

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