Post-Corona: Mit dem STOP-Prinzip zu positiver Energie im Homeoffice

Super rasch ist in Corona-Zeiten die Verlagerung der Arbeit ins Homeoffice gelungen. Diejenigen, die schon vorher eine professionelle Homeoffice-Regelung hatten, waren dabei natürlich im Vorteil. In die Zukunft gedacht wird es mit großer Wahrscheinlichkeit so sein, dass für viele Aufgabenbereiche die Arbeit im Homeoffice ein Bestandteil im Rahmen eines flexiblen Arbeitszeit-Modells bleiben wird.

Die Frage, die sich aus der Sicht der Arbeitspsychologie stellt:

Was braucht es an Rahmenbedingungen, Spielregeln und Haltungen, damit Homeoffice als erfolgreiche Dauerlösung mit positivem Energiepegel bleibt?  

Das Gegenteil, nämlich eine neue Belastungswelle, gilt es tunlichst zu vermeiden.

Anhand des STOP-Prinzips möchte ich aufzeigen, wie neue Belastungsformen, die sich während des Lockdowns bei der Arbeit im Homeoffice gezeigt haben, vermieden werden und die positiven Seiten einer flexiblen Arbeitszeit- & Arbeitsplatzregelung zur Geltung kommen.

Beim STOP-Modell stehen die Anfangsbuchstaben jeweils für …
S:           Substitution
T:           Technische Maßnahmen
O:          Organisatorische Maßnahmen
P:           Persönliche Maßnahmen

Substitution: KEIN ZWANG ZUM HOMEOFFICE!

Das Positive in der mobilen Arbeit kommt nur dann zur Geltung, wenn der/die einzelne Mitarbeiter*in selbst Einfluss darauf nehmen kann. Am besten klärt man gemeinsam im Team das mögliche Ausmaß an Homeoffice-Zeit, d. h., wie viele Stunden an welchen Tagen zu welchen Tageszeiten pro Woche/Monat koordiniert im Team zur Wahl stehen. Persönliche Gespräche und Ergebnisse aus Evaluierungsprojekten zeigen, dass sich die meisten ein bis zwei Tage pro Woche im Homeoffice gut vorstellen können (wird auch in aktuellen Umfragen bestätigt).

Technische Maßnahmen

Wie sind die Homeoffice-Arbeitsplätze einzurichten, was brauchen die einzelnen Arbeitsplätze an „gesunder“ Ausstattung? U. a.: ergonomisch passender Schreibtisch und Bürodrehstuhl, evtl. Fußstütze, externer Monitor (korrekte Bildschirmhöhe), externe Tastatur, Maus, Headset, Anordnung der Peripheriegeräte, Platz für Unterlagen, geprüfte Lichtverhältnisse etc.

Organisatorische Maßnahmen

Hier möchte ich vor allem die vereinbarten Online-Erreichbarkeiten mit den „erlaubten“ Antwort-Fenstern zur Vermeidung des Connectivity-Paradoxons hervorheben. Wichtig sind auch regelmäßige Absprachen und die Einhaltung bestimmter Tagesroutinen sowie separat definierte Ziel- und Leistungskriterien für den Arbeitsteil im Homeoffice.

Persönliche Maßnahmen

Damit sind alle Fragen des persönlichen Arbeitsstils, des positiven Energiepegels und des Wohlbefindens am Homeoffice- Arbeitsplatz angesprochen: bewusste Pausengestaltung, die regelmäßige Kommunikation mit der Führungskraft & den Teamkolleg*innen sowie alles, was der guten Balance zwischen Arbeitszeit & Freizeit dienlich ist.

Mit dem STOP-Prinzip als eine Art Leitfaden können Sie die Aktualisierungspunkte für Ihre Homeoffice-Modell strukturieren!

Eine gemeinsame Analyse der +/- Erfahrungen mit dem Homeoffice während des Lockdowns bringt Sie zu den Punkten, die Sie in die Zukunft tragen wollen und zu den Aspekten, die eine Adaption erfordern. Wenn Sie eine fachliche Außensicht dazublenden wollen, begleite ich Sie gerne mit meiner arbeits- und organisationspsychologischen Expertise auf dem Lösungsweg zu dem genau für Sie und Ihr/e Team/s passenden mobilen Modell.

 

Sehen Sie dazu auch meine Blogs auf www.stoellinger.at:

Homeoffice: Wie kann diese flexible Arbeitsform auf Dauer praktikabel und erwünscht bleiben?

Positive Energie im Homeoffice in der Post-Corona-Zeit

Bild: Elisabeth Stöllinger

Autor: Mag. Elisabeth Stöllinger

Mag. Elisabeth Stöllinger

Homepage: http://www.stoellinger.at

Telefon: +43-676-4324899

Weitere Infos siehe Mag. Elisabeth Stöllinger

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