Praktische Tipps zum Generationenmanagement

Um die verschiedenen Generationen in ihren Bedürfnissen, Stärken und Schwächen besser verstehen zu können, sehen Sie hier eine kurze Übersicht:

 

 

 

 

 

Babyboomer:

  • Sie prägen das Arbeitsklima und die Grundregeln, die in einem Unternehmen herrschen meist sehr stark. Das bedeutet, dass die Generation der 50+ Mitarbeiter eines Unternehmens die Strategien, Abläufe und Konzepte designen, mit denen die Generation danach arbeiten sollen bzw. müssen.
  • Geprägt ist die Generation Babyboomer vor allem durch ein Selbstverständnis von Arbeit und Loyalität zum Beruf und zum Unternehmen.
  • Verantwortung und Pflicht sind wichtige Werte. Es wird hart gearbeitet, damit man es einmal „besser“ hat.
  • Typische Formulierungen:
    Wir machen das so …..“, „Wir schaffen das ……………..“
  • Bevorzugte Kommunikation: face to face

Generation X:

  • Sie zeichnet sich bereits durch den häufigeren Umgang mit digitalen Medien aus.
  • Wahlmöglichkeiten – sowohl was die Karriere betrifft, als auch was den Konsum betrifft – sind deutlich größer geworden.
  • Ein wichtiger Wert dieser Generation ist die Work – Life Balance, also die  Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit.
  • Die eigene Karriere steht im Vordergrund, dazu ist die Generation X auch sehr loyal. Zugehörigkeit und Loyalität zur Firma ist hingegen weniger wichtig.
  • Freizeit bekommt einen anderen Stellenwert; sie arbeiten, um sich eine gute Freizeit leisten zu können.
  • Diese Generation stellt zur Zeit auch sehr viele Führungskräfte und/oder EntscheiderInnen.
  • In den Vordergrund rückt das „ich schaffe das“, „ich mache das“
  • Bevorzugte Kommunikation Email oder SMS, face to face, nur wenn Zeit es erlaubt.

Generation Y:

  • Sie sind die erste Generation, die von Geburt auf mit digitalen Medien vertraut ist. Der Umgang mit digitalen Medien ist selbstverständlich. Email, Chats, Blogs, Soziale Netzwerke etc. gehören zum Alltag und auch zum Arbeitstag.
  • Die hervorstechendsten Werte dieser Generation sind Freiheit, Spaß und Flexibilität.
  • Die Wahlmöglichkeiten für Konsum und Arbeit sind noch weiter gestiegen. Man vergleicht und wählt das „Beste“ aus.
  • Loyalität kann sich der Arbeitgeber durch besondere emotionale Bindungen verdienen.
  • Jobwechsel ist nach ca. 2 Jahren ist in, das macht sich gut im Lebenslauf.
  • Faktor Wohlfühlen in der Arbeit ist sehr wichtig. Diese Generation ist sehr verwöhnt durch ein Überangebot an Gütern, Freunden, Urlauben und Möglichkeiten.
  • Spaß haben ist eine wichtige Devise. (Ab)Wechsel(ung) gehört zum Alltag. Die Arbeit soll das besondere Freizeiterlebnis finanzieren.
  • Kommunikation erfolgt fast ausschließlich digital. Chats, SMS, WhatsApp, Email etc.

Generation Z:

  • Die wichtigsten Werte sind Sicherheit und Versorgtsein.
  • Darüber hinaus legen sie Wert auf eine gute Ausbildung.
  • Ein gutes Arbeitsklima und eine harmonische Atmosphäre sind für die Generation Z Bedingung – sie schmeißen sonst alles hin.
  • Diese Generation legt größten Wert auf die Vereinbarkeit von Job, Freundeskreis  und Familie.
  • Sie sind bereit, schnell etwas zu verändern. Überzeugungen können genauso schnell gewechselt werden wie Jobs.
  • Total digitalisiert.

FAZIT für Führungskräfte

  1. „Neue“ und „alte“ Generationen brauchen Verständnis für einander
  2. Soziale Kompetenzen der Führungskräfte und Ausbilder sind sehr gefragt
  3. Flexibilität der Arbeitsmodelle und -zeiten wird wichtiger
  4. Wertschätzung, Lob und Anerkennung werden noch viel wichtiger
  5. Arbeit soll mit positiven Gefühlen verbunden sein
  6. Wer sich im Job nicht wohlfühlt, sucht sich einen anderen Job

Autor: Mag. Gerhard Ratz

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