Praxistipps: Führen mit Coaching-Tools – mögliche Fallen!

  • Ihr Gesprächseinstieg ist verschwommen (Formulierungshilfe z. B.: „Was könnte die beste Lösung für Ihr Anliegen sein? Wie könnte ich Sie dabei unterstützen?“).
  • Sie haben kein Einverständnis für das Gespräch.
  • Sie hindern sich selbst am Fragen (und Zuhören) durch „Wissen“.
  • Sie bieten zu früh Lösungen an.
  • Sie hindern sich selbst durch Betroffenheit (z. B. bei Ärger wegen Vorwürfen).
  • Sie stülpen Ihre eigene Landkarte manipulativ über („Könnte es nicht sein, dass…“)
  • Sie drehen sich im Kreis (Tipp: diesen Eindruck offen ansprechen – Metaebene)
  • Das Gespräch gleicht einem Ping Pong-Spiel (Tipp: Muster unterbrechen – Metaebene)
  • Sie begeben sich auf unverbindliche Nebenschauplätze, weil Sie Angst vor der Tiefe des Gespräches haben.
  • Sie jammern gemeinsam.
  • Sie sind unklar in Bezug auf Ihre Rolle und das Ziel.
  • Sie stellen Diagnosen in Form von Behauptungen: „Sie sagen das nur, weil…“ (Formulierungshilfe z. B.: „Meine Hypothese dazu ist…“)
  • Sie nehmen das Anliegen nicht ernst.
  • Sie wollen den Mitarbeiter von Ihrer eigenen Meinung überzeugen.
  • Das Gespräch artet in ein Verhör aus („Warum haben Sie nicht …?“)
  • Sie lassen sich verführen (Sie sind der „erfahrene Fachexperte“…).

Usw.

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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