Stärken stärken oder Schwächen schwächen?

Beginnen wir mal bei Ihnen selbst: Kennen Sie Ihre eigenen Stärken? Könnten Sie sofort Ihre 5 Top-Stärken benennen? Für welche Ihrer Stärken oder Eigenschaften erhalten Sie denn öfters Anerkennung?

Wenn Sie Führungskraft sind: Wie gut kennen Sie die Stärken Ihrer Mitarbeiter? Könnten Sie für jeden Mitarbeiter die jeweiligen 5 Top-Stärken benennen??

Und: Worauf achten Sie bei sich selbst mehr: auf die Stärken oder auf die Schwächen? Geben Sie sich selbst öfter Anerkennung – oder überwiegt die Selbstkritik? Und wie ist das bei Ihren Mitarbeitern – worauf legen Sie den Fokus: auf die Stärken oder auf die Schwächen?

Gallup hat in einer Umfrage die Frage gestellt: „Welche Kenntnisse sind aus Ihrer Sicht wichtig, um selbst besser zu werden: Kenntnisse über Ihre Stärken oder Ihre Schwächen?“

Sie ahnen es schon: der Anteil der stärkenorientierten Teilnehmer betrug weniger als die Hälfte, genau 41 % – und zwar unabhängig von Herkunft, Status oder Alter!

Der überwiegende Teil ist also der Meinung, dass Kenntnisse über die eigenen Schwächen entscheidender sind für die persönliche Weiterentwicklung.

Nur: Was soll das bringen? Die (oft mühsame) Arbeit an den Schwächen wird maximal Mittelmaß hervorbringen, während die (nicht beachteten) Stärken mehr und mehr verkümmern.

Stärkenorientierung bringt eindeutig Vorteile, wie viele Studien mittlerweile beweisen!

Fragen Sie sich daher – bei sich selbst und bei Ihren Mitarbeitern:

  • Bei welchen Aufgaben verspüren Sie Freude?
  • Wo sind Sie auch ohne großen Aufwand erfolgreich?
  • Bei welchen Tätigkeiten sind Sie im Flow?
  • Wie könnten Sie die Wahrnehmung der Stärken erweitern?

Wenn Sie sich näher mit Ihren Stärken beschäftigen wollen: der Coach Ihres Vertrauens unterstützt Sie gerne dabei!

Foto: pixabay

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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