Steigen Sie ruhig ab

Kennen Sie diese innere Stimme die beharrlich fragt: Geht das jetzt immer so weiter? Tagein, tagaus? Jahr für Jahr? Ein Leben lang immer so weiter? Direkt undankbar, dieses Genörgel. Schließlich geht es Ihnen ja nicht schlecht, ganz und gar nicht. Sie haben viele Ziele erreicht, privat und beruflich. Sie sind im Job erfolgreich, tragen Verantwortung, haben Verpflichtungen. Für das Unternehmen sind Sie rund um die Uhr erreichbar, Sie zählen keine Überstunden. Dafür bekommen Sie ein Top-Gehalt. Sie können ihrer Familie und den Kindern viel bieten. Ihr Haus macht was her, ihre Reisen und Ihr Auto sowieso.

Es gibt Tage, da fühlen Sie sich nicht so gut, nicht so 100-prozentig wie sonst, wie anfangs. Sport nach der Arbeit soll Ihnen helfen, beim Abschalten, beim Runterkommen, als Ausgleich. Der inneren Stimme gefällt das nicht, sie jammert: Das ist doch nur noch mehr Belastung. Sie hören nicht hin. Sie schenken sich lieber ein Glas Rotwein ein und checken vor dem Zubettgehen noch ganz schnell die Arbeits-Mails.

Auf was warten Sie?
Natürlich planen Sie feste Zeiten für die Familie ein und der Urlaub ist heilig. Allerdings muss das Firmen-Handy mit, nur für den Ernstfall. Nein nicht, sagt die Stimme – und wird ignoriert. Vielleicht schlagen Sie sich dann heimlich in die Büsche oder aufs Klo, wenn es klingelt – und es wird klingeln – Hauptsache die Familie bekommt nichts mit. Was für eine Zerreißprobe.

Kein Wunder, dass Sie sich nicht mal nach den Ferien ausgeruht fühlen. Dass Sie nicht mehr durchschlafen können, sich leer fühlen, ein Rauschen im Kopf haben und sich eine ständige Getriebenheit breit und immer breiter macht.
Natürlich können Sie die Jahre zählen und hoffen, dass der Körper nicht den Notschalter zieht, Sie können sich sagen, dass die Zeit absehbar ist, dass Sie es bald geschafft haben. Nur was eigentlich?

So überspitzt diese Geschichte auch formuliert sein mag, sie kommt unglaublich oft und in den unterschiedlichsten Facetten vor. Allen gemeinsam ist dieses Gefühl anzustehen, fremdgesteuert zu sein, sich selbst verloren zu haben. Ein indianisches Sprichwort sagt: „Wenn Dein Pferd tot ist, steige ab.“ In diesem Sinne, seien Sie mutig! Halten Sie bewusst inne. Orientieren Sie sich. Lassen Sie andere Prioritäten zu, nehmen Sie die Abbiegung, spuren Sie frische Wege. Wagen Sie sich ruhig auf unbekanntes Terrain, dafür ist es nie zu spät.
Gerne begleiten wir Sie dabei, heben längst vergessene Schätze und schaffen Klarheit. Vereinbaren Sie ganz unverbindlich einen Termin mit uns.

Foto © pixabay

Autor: Juliane Müller

Juliane Müller

Homepage: http://www.julianemueller.at

Telefon: +43-662-62583624

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