Unberechenbarkeit – in oder out?

Spontan & salopp gesprochen, bilde ich mir sogar was drauf ein – auf meine Unberechenbarkeit. Somit bleiben die anderen fit, flexibel und aufmerksam. Wenn sie immer gleich wissen, was jetzt kommt, ist das ja langweilig.

Spaß beiseite,

denn bei näherer und ernster Betrachtung ist das sehr kurzsichtig, ja geradezu unklug und würde uns im Team Null weiterhelfen. Die Zeiten, wo ich alleine ein Problem lösen konnte oder zumindest federführend die Sache in die Hand nahm, die sind nun einmal wirklich und auch schon lange vorbei.

Ohne die Kompetenzen und Fähigkeiten aller meiner Leute lässt sich heute einfach gar nichts mehr professionell angehen. Alleine wenn ich an die Herausforderungen im IT-Bereich, z. B. in der Cyber-Kriminalität, denke, was wir da alles an Expertinnen und Experten brauchen, um die Nase nach vorne zu kriegen, da wäre ich so was von schnell am Ende meines Lateins.

Also: Unser Erfolg im Team fußt zu einem erheblichen Teil darauf, das wir alle um unsere Stärken (und auch Schwächen bzw. wunden Punkte) wissen, jede ihre bzw. jeder seine Aufgaben genau kennt und wir gelernt haben, uns voll aufeinander zu verlassen.

Was braucht es dazu? Na – Berechenbarkeit logo!

Gerade in Stress-Situationen brauchen wir sie im Besonderen: die reibungslose Koordination und die perfekte Abstimmung in der Vorgehensweise setzt voraus, dass wir wissen, wer was tut und wie wann reagiert. So manche Strategie gegenüber unserer Clientel funktioniert nur mit einer super perfekt abgestimmten Rollenverteilung.

Also Unberechenbarkeit – das ist so was von gestern!

Ihr jung gebliebener Coachak

 

Autor: Mag. Elisabeth Stöllinger

Mag. Elisabeth Stöllinger

Homepage: http://www.stoellinger.at

Telefon: +43-676-4324899

Weitere Infos siehe Mag. Elisabeth Stöllinger

Keine weiteren Kommentare möglich.