Unternehmensidentität

Die Fragen „Wer bin ich? Was ist meine Identität?“ sind schon für einen einzelnen Menschen recht schwierig zu beantworten. Umso herausfordernder ist dieses Thema für ein Unternehmen.

Zwei Bereiche sind da zu klären:

  • Wie werden wir von unseren Kunden wahrgenommen? Welches Bild vermitteln wir ihnen? Und: Wie wollen wir in Zukunft wahrgenommen werden?
  • Wie werden wir von innen wahrgenommen? Wer sind wir? Was macht uns aus?
    (Dabei unterscheidet man noch einmal die Sicht der Führungskräfte und die Sicht der MitarbeiterInnen) Und: Wie wollen wir uns in Zukunft wahrnehmen?

Der erste Teil dieser Fragen (die IST-Analyse) ist mittels Kunden- bzw. MitarbeiterInnen-Befragungen noch recht einfach zu beantworten.

Viel spannender ist der zweite Teil. Hier wird oft der Fehler gemacht, dass die gewünschte Identität vom Top-Management vorgegeben und in einer schönen Broschüre verteilt wird.

Warum Fehler? Die gewünschte Identität (Werte, Glaubenssätze und die dazugehörenden Verhaltensweisen) zu kennen bedeutet noch lange nicht, dass die MitarbeiterInnen sie mittragen bzw. im Alltag leben. Dazu braucht es intensive, energievolle „Identifizierungs“-Prozesse mit vielen internen Gesprächen und kreativen Diskussionsrunden, die am Ende zu Commitment und verpflichtenden Vereinbarungen führen müssen.

Als Unterstützung gibt es hilfreiche Instrumente wie Werte-Workshops und Großgruppenmethoden (wie z.B. Zukunftskonferenzen), mit denen eine neue gemeinsame Identität wachsen kann.

Autor: Mag. Gerhard Ratz

Mag. Gerhard Ratz

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