Was die Generation Y wirklich will

Vertreter der Generation Y (auch Millennials genannt) gehören laut Hurrelmann & Albrecht (2016) zu den Jahrgängen 1985 – 2000.

Die Generation Y wächst auf in einer Welt des Klimawandels, der Globalisierung und des Terrorismus. Sie ist sich bewusst, dass Dinge sich schnell verändern, es keine Sicherheiten gibt und hat beschlossen, das Leben auch zu genießen.

Eine Studie der Harvard University http://harvard.edu zeigt nun, dass Millennials ihre Fähigkeiten im Job weiterentwickeln wollen und dabei Unterstützung vom Dienstgeber erwarten. Sie sehen in der Unternehmenskultur die größten Barrieren für ihre Leistung. Bei den eigenen Fähigkeiten und ihrer Selbstentwicklung sind sie dagegen sehr selbstsicher, auch wenn sie sich immer weiter verbessern wollen.

Wo sehen sie die größten Hindernisse?

Für die Studie haben die Forscher 2.700 junge Angestellte und Studenten aus über 100 Ländern befragt, die kürzlich den Abschluss geschafft haben. Als das größte Hindernis bei der Arbeit sehen die Probanden eine restriktive Unternehmenskultur (27 Prozent). Dahinter folgen ein Mangel an Fortbildung (26 Prozent), unklare oder sich veränderte Rollen im Job (22 Prozent) sowie ein Mangel an Zusammenarbeit (19 Prozent).

Bei sich selbst sehen Millennials dagegen keine Hindernisse für eine gute Leistung. Etwa drei Viertel der Befragten geben sich selbstbewusst, was die eigenen Fähigkeiten anbelangt. Nur zehn Prozent fühlten sich in dieser Hinsicht unsicher. Dennoch wollen viele ihre Fähigkeiten verbessern.

Was wünschen sich die Millennials vom Arbeitgeber?

Hier die Top-Nennungen:

  1. Flexible Arbeitsbedingungen
  2. Klare Karrieremöglichkeiten und Aufstiegschancen
  3. Gute Weiterbildungsprogramme
  4. Nachvollziehbare Vision des Unternehmens
  5. Charismatische Führungskräfte

Was heißt das für Führungskräfte?

Für Führungskräfte bedeutet das, dass sie ihren Führungsstil und die Gestaltung der Rahmenbedingungen einer selbstkritischen Reflexion unterziehen sollten.

Gerade ältere Führungskräfte tendieren dazu, so zu führen, wie sie es selbst erlebt haben. Doch dabei nur von sich auszugehen, vernachlässigt die Bedürfnisse jüngerer Mitarbeiter!

Der Coach Ihres Vertrauens unterstützt Sie gerne bei dieser Selbstreflexion.

 

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Foto: Stocksnap auf pixabay

Autor: Alfred Freudenthaler, MSc

Alfred Freudenthaler, MSc

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