Zielorientierung mit der Kameramethode

Wenn ich mit Führungskräften über Zielorientierung spreche, bekomme ich oft die unterschiedlichsten Reaktionen, wie z.B. „mir fehlt der Überblick, was bringt mir die Erreichung dieses Ziels wirklich?“ oder „wir verlieren uns in Details und Kennzahlen“ oder „das Ziel ist so ungenau, wo soll die Reise eigentlich hingehen?“.

Ich bringe dann meine Kamera-Methode ins Spiel und sage:

Verwenden Sie zu Beginn das Weitwinkelobjektiv: In welche strategischen Vorgaben ist das Ziel eingebettet? Was ist der Sinn dieses Ziels? Welchen Beitrag leistet es zum Ganzen? Welche anderen, benachbarten Ziele unterstützen die Erreichung? Welche Personen könnten dabei behilflich sein? Habe ich ein grobes Bild, eine Vision?

Danach wechseln Sie zum Tele-Objektiv: Zoomen Sie ganz konkret auf das Ziel! Wie ist es im Detail beschrieben? Welche Wege sind sinnvoll und möglich? Habe ich alle Ressourcen, bevor ich aufbreche? Ist mir ganz klar, was ich tun kann? Was kann/soll ich tun, wenn ich bemerke, dass das Ziel unrealistisch und nicht erreichbar ist?

Bei Bedarf wechseln Sie öfter zwischen den beiden Objektiven. Beschäftigen Sie sich so lang mit dem Ziel, bis Sie merken, dass viel Energie und Motivation zum Start da ist.

Und nun wünsche ich Ihnen nur mehr: Gute Reise (und vergessen Sie die Kamera nicht)!

Autor: Mag. Gerhard Ratz

Mag. Gerhard Ratz

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